allgemeine Informationen über Zingst, dem Darss und dem Fischland - Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Ferienzimmer, Appartements und Pensionen

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Auszug aus den allgemeine Informationen der Website Wikipedia.org über das Fischland, dem Darss und Zingst

Die Halbinsel
Zingst liegt am östlichen Ende der Halbinsel lt Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee. Sie gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, Landesteil Vorpommern. Die amtsfreie Gemeinde Zingst umfasst fast die gesamte Halbinsel sowie die ihr südlich vorgelagerten Inseln Kirr und Barther Oie. Die Gemeinde ist seit 2002 ein staatlich anerkanntes Seeheilbad.

Die Halbinsel Zingst oder der Zingst ist der östliche Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die zwischen den Städten Rostock und Stralsund an der südlichen Ostseeküste liegt. Der Zingst schließt sich in einer Länge von knapp 20 km und einer Breite von 2 bis 4 km von Westen nach Osten östlich an die Halbinsel Darß an und wird nördlich von der Ostsee und südlich vom Barther Bodden und Grabow begrenzt, die zur Darß-Zingster Boddenkette gehören. Durch Versandung ist die ehemals östlich vorgelagerte Insel lt Großer Werder eine Halbinsel am Zingst geworden.
Die Verbindung zum Darß im Westen ist eine nur etwa 100 m breite Landbrücke direkt an der Ostsee. An dieser Stelle wurde im Jahre 1874 nach dem großen Ostseesturmhochwasser 1872 der Prerower Strom künstlich geschlossen, der vorher Bodden und Ostsee verbunden hatte. Erst seit dieser Zeit ist Zingst keine Insel mehr.

Der Siedlungskern des Ortes Zingst liegt zwischen dem
Freesenbruch im Westen, der Ostsee im Norden, der Alten Straminke, einem ehemaligen Meeresarm mit einem ihn umgebendem Sumpfgebiet, im Osten und dem Zingster Strom im Süden. Die Ortslage liegt kaum oberhalb des Meeresspiegels, so dass der Ort zum Schutz vor Sturmhochwassern von Deichen eingeschlossen ist. Östlich des Hauptortes am Zingster Strom liegt der Ortsteil Müggenburg.
Östlich der Ortschaft Zingst liegt ein größeres, sehr wildreiches Waldgebiet, der Osterwald. Daran schließen sich die lt Sundischen Wiesen an. Östlichster Punkt der Halbinsel ist der Pramort.

Zingsts einziger Ortsteil ist Müggenburg, südöstlich des Hauptortes am Zingster Strom gelegen. Zu diesem gehört noch die Ansiedlung Klein Kirr auf der Insel Kirr. Die ehemaligen Siedlungen Pramort und Bey den Häusern wurden durch die militärische Nutzung der Sundischen Wiesen aufgegeben bzw. umgesiedelt. Das ehemalige Dorf Straminke fiel dem Sturmhochwasser 1625 bis auf einige Häuser zum Opfer.


Der Darß ist der mittlere Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die an der südlichen Ostseeküste bei Ribnitz-Damgarten in lt Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, liegt. Der Darß gehört bereits zu Vorpommern, während Fischland historisch dem Landesteil lt Mecklenburg angehört. Die Grenze verläuft am Grenzweg in Ahrenshoop.

Der Darß schließt sich nordöstlich an das Fischland an und geht seinerseits im Osten in die Halbinsel Zingst über, die Grenze bildet hier der Prerower Strom. Im Norden wird er von der Ostsee und im Süden vom Saaler Bodden und vom lt Bodstedter Bodden begrenzt, die zur Darß-Zingster Boddenkette gehören. Der Darß hat eine Nord-Süd-Ausdehnung und eine West-Ost-Ausdehnung von jeweils zehn bis zwölf Kilometern und umfasst die Dörfer Born a. Darß, Prerow und Wieck. Der Ortsteil Ahrenshoop der Gemeinde Ahrenshoop gehört zum Vordarß, während die südlicheren Ortsteile Ahrenshoops, Althagen und Niehagen, zum Fischland gehören.

Der größte Teil des Darßes ist von Wald bedeckt, dem 5800 ha großen Darßwald. An der Nordspitze des Darßes, am Darßer Ort, steht der gleichnamige Leuchtturm. Über die geologische Entwicklung sowie die Flora und Fauna des lt Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft informiert die Nationalparkausstellung in Wieck a. Darß und das dem Leuchtturm Darßer Ort angegliederte Natureum als Außenstelle des Meeresmuseums Stralsund. Dem Darßer Ort ist eine ausgedehnte Kette von Sandbänken in nordöstlicher Richtung vorgelagert. Der gesamte Bereich um den Darßer Ort sowie der Nordwestteil des Darßwaldes gehören zur Schutzzone I des Nationalparks und dürfen nur auf ausgeschilderten Wegen begangen werden. Auch der Rest des Waldgebietes ist Teil des Nationalparks.

Das Fischland ist eine Landbrücke an der südlichen lt Ostseeküste der Mecklenburger Bucht und Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Es gehört zum Landesteil Mecklenburg, der Darß gehört bereits zu Vorpommern. Die Grenze verläuft am Grenzweg in Ahrenshoop.
Als ehemalige Insel wird es durch die bis ins 14. Jahrhundert schiffbaren Mündungsarme der Recknitz begrenzt: Im Süden der Permin, im Norden Loop. In neuerer Zeit werden als Südgrenze meist die Recknitzer Stadtwiesen und die lt Rostocker Heide genommen. Im Westen und Osten sind die Grenzen einfacher: zum einen das aktive Kliff an der Ostsee, zum anderen die nur wenige Zentimeter über dem Meeresspiegel liegende Küstenlinie am Saaler Bodden. Das Fischland ist etwa 5 km lang, zwischen 500 m und 2 km breit und verläuft von Südwest nach Nordost.

Leuchtfeuer auf dem Fischland:
Steilküste bei Ahrenshoop mit Uferschwalben-Kolonie
Der pleistozäne Inselkern, der starken Veränderungen durch Wasser und Wind unterworfen ist, besteht aus Geschiebesanden und Geschiebemergel. Es bildete sich eine Ausgleichsküste. Erst Ende des 14. Jahrhunderts wurden die bis dahin noch bestehenden zwei Verbindungen zwischen Ostsee und Bodden durch die Hanse zugeschüttet, um dem Konkurrenten Ribnitz den Zugang zum Meer zu erschweren. Dadurch wurden Fischland und Darß zur Halbinsel.
Noch heute tragen Stürme durchschnittlich einen halben Meter pro Jahr an der Küste vom Fischland ab, um es weiter nördlich am Darßer Ort wieder anzulagern. Ohne aufwändige Küstenschutzmaßnahmen wären die schmalen Landbrücken vermutlich längst wieder zerstört.

In der Nähe des Steilufers Althagen/Niehagen liegt der lt Bakelberg. Er ist mit 17,9 m über NN die höchste Erhebung auf dem Fischland.
Auf dem Fischland liegen insgesamt nur vier Orte, die heute größtenteils ineinander übergehen: die Ahrenshooper Ortsteile Althagen und Niehagen sowie die Gemeinde lt Wustrow mit dem Ortsteil Barnstorf. Das als Urlaubs- und Wohnort von Künstlern bekannte Dorf Ahrenshoop auf (vor)pommerschem Gebiet liegt jedoch nicht auf dem Fischland, sondern auf dem lt Vordarß. Nördlich begrenzt wird das Fischland am heutigen Grenzweg in der Gemeinde Ahrenshoop. Dort verlief früher der Loop, wo die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern markiert worden ist; diese hat sich bis in unsere Zeit als Grenze zwischen der Mecklenburgischen und der Pommerschen Landeskirche erhalten.

 
 
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